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Checks · Barrierefreiheit

BFSG-Check: Ihre Website technisch nach WCAG 2.2 geprüft

Wir zeigen Ihnen, welche Barrieren Ihre Website heute hat, wen sie betreffen und in welcher Reihenfolge Sie sie abbauen sollten. Die rechtliche Einordnung übernimmt Ihr Rechtsbeistand, die Technik übernehmen wir.

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Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Was wir prüfen

    Ihre Website nach den Kriterien der WCAG 2.2 in Stufe AA, an allen wichtigen Seitentypen.

  • Wie

    Mit automatisierten Tools und von Hand mit Tastatur, Screenreader und Vergrößerung.

  • Ergebnis

    Ein Bericht mit allen Barrieren, sortiert nach Dringlichkeit, mit Lösungsvorschlag und Aufwand.

  • Nächster Schritt

    Nennen Sie uns Ihre Website. Sie erhalten vorab ein Festpreisangebot.

Ein technischer Check, kein Rechtsgutachten

Der Name BFSG-Check steht für den Anlass, den viele Unternehmen haben: das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz. Wir prüfen die Technik Ihrer Website. Ob und wie das Gesetz für Ihr Angebot gilt, klären Sie mit einer Anwältin oder einem Anwalt, Ihrer IHK oder Ihrem Verband.

Was wir beim BFSG-Check prüfen

Grundlage sind die vier Prinzipien der WCAG. Wir prüfen sie an allen Seitentypen, die für Ihre Besucher wichtig sind, etwa Startseite, Leistungsseiten, Formulare, Warenkorb und Kasse.

PrinzipBeispiele für Prüfpunkte
WahrnehmbarFarbkontraste, Alternativtexte für Bilder, Untertitel und Transkripte für Videos, Vergrößerung auf 200 Prozent
BedienbarVollständige Tastaturbedienung, sichtbarer Fokus, ausreichend große Klickflächen, keine Zeitlimits ohne Verlängerung
VerständlichKlare Sprache, eindeutige Beschriftungen in Formularen, hilfreiche Fehlermeldungen, einheitliche Navigation
RobustSauberer Code, den Screenreader und andere Hilfsmittel zuverlässig auslesen

Auf Wunsch prüfen wir zusätzlich wichtige PDF-Dokumente, zum Beispiel Preislisten, Formulare oder Broschüren zum Download.

Wie wir prüfen

Automatisierte Tools finden nur einen Teil aller Barrieren, typischerweise fehlende Alternativtexte oder schwache Kontraste. Ob ein Menü mit der Tastatur bedienbar ist oder ein Screenreader eine Fehlermeldung vorliest, zeigt nur ein Test von Hand. Deshalb kombinieren wir beides:

  • Automatisierte Prüfung mit etablierten Tools
  • Bedienung aller wichtigen Abläufe nur mit der Tastatur
  • Test mit Screenreader an Formularen, Navigation und dynamischen Elementen
  • Vergrößerung und Umbruch auf kleinen Bildschirmen
  • Stichproben der Inhalte: Überschriften, Linktexte, Bilder, Videos

Die häufigsten Barrieren im Web

Die Organisation WebAIM untersucht jedes Jahr die Startseiten von einer Million Websites. Die häufigsten Fehler sind seit Jahren dieselben, und sie lassen sich meist mit überschaubarem Aufwand beheben:

  • Text mit zu geringem Kontrast
  • Bilder ohne Alternativtext
  • Formularfelder ohne Beschriftung
  • Links und Buttons ohne erkennbaren Text, etwa reine Symbole
  • Fehlende Angabe der Seitensprache

Diese Punkte prüfen wir immer. Der größere Teil der Arbeit steckt aber in dem, was Tools nicht finden: in der Bedienung per Tastatur, in verständlichen Abläufen und in Inhalten, die für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen funktionieren.

Was im Bericht steht

Statt eines Tool-Ausdrucks erhalten Sie einen Bericht, mit dem Sie arbeiten können:

  • Jede Barriere einzeln: wo sie auftritt, mit Screenshot und Bezug zum WCAG-Kriterium
  • Wen sie betrifft: etwa Menschen, die nicht sehen, nicht hören oder keine Maus nutzen können
  • Dringlichkeit: kritisch, wichtig oder Verbesserung
  • Lösung und Aufwand: was zu tun ist und ob Redaktion, Design oder Entwicklung gefragt sind
  • Zusammenfassung: eine Seite für die Geschäftsführung
  • Technische Angaben: als Grundlage für Ihre Erklärung zur Barrierefreiheit

So läuft der BFSG-Check ab

  1. Anfrage

    Sie nennen uns Ihre Website und die Abläufe, die Ihnen besonders wichtig sind.

  2. Festpreisangebot

    Wir legen die zu prüfenden Seitentypen fest und nennen Ihnen vorab einen Festpreis.

  3. Prüfung

    Automatisiert und von Hand, wie oben beschrieben.

  4. Bericht und Besprechung

    Wir gehen die Ergebnisse mit Ihnen durch und beantworten Fragen.

  5. Umsetzung auf Wunsch

    Wir bauen die Barrieren ab, schulen Ihre Redaktion und prüfen nach.

Barrieren abbauen nach dem Check

Viele Barrieren sind ohne großen Aufwand behoben, etwa Kontraste, Alternativtexte oder Beschriftungen in Formularen. Andere stecken tief im Theme oder im Page-Builder. Dann ist ein Umbau oder ein Relaunch oft wirtschaftlicher. Unser Ziel ist in jedem Fall eine barrierearme Website nach WCAG 2.2 in Stufe AA. Wie wir dabei vorgehen, lesen Sie auf der Seite barrierefreie Website.

Häufige Fragen zum BFSG-Check

Ist der BFSG-Check eine Rechtsprüfung?

Nein. Wir prüfen die Technik nach WCAG 2.2. Ob das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für Ihr Angebot gilt, klären Sie mit einem Anwalt, Ihrer IHK oder Ihrem Verband.

Bekomme ich ein Zertifikat oder Siegel?

Nein. Der Bericht dokumentiert den Stand Ihrer Website zum Zeitpunkt der Prüfung. Ein Siegel wäre schnell überholt, denn jede neue Seite und jedes neue Bild kann neue Barrieren bringen.

Wie viele Seiten prüfen Sie?

Wir prüfen alle wichtigen Seitentypen, nicht jede einzelne Seite. Barrieren in Vorlagen treten auf allen Seiten desselben Typs auf, deshalb reicht eine gut gewählte Stichprobe.

Hilft ein Overlay-Tool, das Barrierefreiheit per Knopfdruck verspricht?

Nein. Solche Tools beheben die Ursachen im Code nicht und stören Screenreader oft sogar. Barrieren verschwinden nur, wenn Design und Code sie gar nicht erst erzeugen.

Kann ich meine Website auch selbst testen?

Einen ersten Eindruck ja, mit kostenlosen Tools und einem Test nur mit der Tastatur. Welche Tools sich eignen, zeigen wir auf der Seite barrierefreie Website.

Erzählen Sie uns von Ihrem Projekt.

Ein Gespräch von 30 Minuten, kostenlos. Danach wissen Sie, was Ihre Website braucht, was sie kostet und wie lange es dauert.

Dominik Plaszewski

Dominik PlaszewskiGeschäftsführer
02452 / 68 74 116 · info@dpi-design.de

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